Das Bier der Saison: BarbaraBock

„Der dunkle Doppelbock kann über Jahre in der Flasche reifen und entwickelt spannende Beeren- und Sherryaromen. Auch nach über 40 Jahren waren diese Jahrgänge noch gut trinkbar und ein spannendes Erlebnis.“
„Etwas geschäumt hat es schon am 1.Dezember 1972, aber dann war es geschafft, das erste Fass BarbaraBock war angestochen“
Seit dem 1. Dezember 1972: Der dunkle Hochdorfer BarbaraBock, damals wie heute ein kräftiger dunkler Doppelbock, wartet mit einer Stammwürze von 19,5 % und einem Alkoholgehalt von 8,5 Volumenprozent auf.

Wir schreiben den 1. Dezember 1972, es ist der letzte Freitag vor Beginn der Adventszeit, welche in diesem Jahr mit dem 4. Advent an Heilig Abend enden wird. Über das Wetter an diesem Datum ist nichts bekannt, aber wir dürfen davon ausgehen, dass es gegen Abend draußen ungemütlich gewesen sein dürfte.

Der 1. Dezember 1972, ein an Ereignissen armes Datum, in Genf tagt die internationale Containerkonferenz, Italien führt den Ersatzdienst ein und in der Schweiz gibt es (wieder einmal) eine Volksabstimmung, mehr haben die Chronisten nicht notiert.

Anscheinend blieb den Herren Geschichtsschreibern hier ein Ereignis verborgen, zu dem sich 300 Gäste in der festlich geschmückten und angenehm gewärmten Hochdorfer Festhalle eingefunden hatten. An diesem Abend wurde der dunkle Doppelbock der Hochdorfer Kronenbrauerei, zuvor als Weihnachtsbock bezeichnet, auf seinen heutigen Namen BarbaraBock getauft.

Namenspatronen waren hierbei die heilige Barbara, Nothelferin bei Gewitter und Schutzpatronin der Bergleute, sowie die älteste Tochter des damaligen Brauereiinhabers Gerhard Haizmann. Mit dem Fassanstich durch den (letzten) Horber Landrat Carl Georg Kruspe begann an diesem Abend die Tradition eines besonderen Bieres, an welchem sich Bierfreunde auch heute noch jedes Jahr ab November erfreuen können.

Der dunkle Hochdorfer BarbaraBock, damals wie heute ein kräftiger dunkler Doppelbock, wartet mit einer Stammwürze von 19,5 % und einem Alkoholgehalt von 8,5 Volumenprozent auf.

Seine satte kastanienbraune Farbe, von der kompakten, feinporigen Schaumkrone geschmückt, lädt zum Trinken ein. In der Nase zeigen sich Kakao- und Schokoladennoten ebenso, wie Anmutungen von roten Beeren. Auf der Zunge besticht der Barbara-Bock mit seinem vollmundigen Charakter, feine Karamell- und Röstaromen aus den eingesetzten Spezialmalzen prägen den ersten Eindruck und rufen auch hier Assoziationen zu dunkler Schokolade und frischem Kaffee hervor, bevor sie von der angenehm rezenten Kohlensäure verdrängt werden. Die dezenten Hopfennoten des Hochdorfer Naturhopfens runden das Geschmacksbild ab und vervollständigen das Erscheinungsbild des BarbaraBock. Auch nach 47 Jahren hat er nichts von seinem Charme verloren.

 

Der Hochdorfer BarbaraBock wird gerne für sich alleine in Ruhe genossen, ist aber auch ein hervorragender Speisebegleiter zu kräftigen Fleischgerichten, zu schokoladigen Desserts oder auch zu reifem Schnittkäse.

Übrigens: Wenn man am Barbaratag den Zweig eines Obstbaumes zuhause in eine Vase stellt, so sollte dieser Barbarazweig an Heilig Abend blühen und damit Glück für das kommende Jahr versprechen.

Kräftiger, dunkler Doppelbock mit 19,5 % Stammwürze, ideale Genusstemperatur 9°C

Naturhopfen aus Hochdorf rundet den vollmundigen Geschmack ab. Bittereinheiten 22 BE

Karamell- und Röstmalze geben diesem Starkbier seine feurig-dunkle Farbe und und ein kräftiges Aroma

Kann mehrere Jahre in der Flasche reifen, ältere Jahrgänge entwickeln eine deutliche Sherrynote

24 x 0,33 l · 6 x 0,33 l Mehrweg

30 l Keg

Saisonbier: Oktober bis Januar