Von besten regionalen Rohstoffen zum
hervorragenden Bier

Wasser, Malz aus Braugerste und Brauweizen, Hopfen und Hefe und sonst nix, das sind die Rohstoffe für unsere Hochdorfer Biere. Reine natürliche Zutaten für den perfekten Biergenuss, so wird bei uns mittlerweile in der 11. und 12. Generation gebraut. Regionale Rohstoffe von höchster Qualität sind die Grundlage für die Herstellung preisgekrönter, hervorragender Biere.

Das weiche, schadstofffreie Brauwasser beziehen wir von der Wasserversorgung Kleine Kinzig. Die Wasserqualität ist hier so gut, dass wir das Wasser ohne irgendwelche Behandlungsschritte direkt im Sudhaus einsetzen können.

Unser Braugetreide wird über die von uns gegründete Initiative RegioKorn in unmittelbarer Nachbarschaft angebaut und vermälzt und unseren Hopfen bauen wir selber an und beziehen den Rest aus den traditionellen Anbaugebieten in Baden-Württemberg und Bayern.

Das Holz, die Grundlage für unsere CO2-neutrale Produktion, beziehen wir aus den Wäldern der Umgebung. Es handelt sich hier um regelmässig anfallende Restmengen der Waldpflege wie Käferholz und Holz aus Wind- und Sturmschäden, aber auch um Abschnitte aus nachhaltiger Holzwirtschaft.

„Hopfenanbau erfordert auch heute noch Handarbeit, Liebe zur Natur und Leidenschaft“

Die Älteren wissen es noch, Hochdorf war früher Teil des deutschlandweit bedeutenden RHW (Rottenburg-Herrenberg-Weil der Stadt) Hopfenanbaugebietes. Bedingt durch den Strukturwandel der Wirtschaftswunderjahre in der aufstrebenden Bundesrepublik und die sich ausdehnende Stuttgarter Automobilindustrie, war der Hopfenanbau bei uns bis Mitte der 70er Jahre vollständig verschwunden.

Inspiriert von dieser Tradition und aus Liebe zu der faszinierenden Pflanze, die als einer der Hauptrohstoffe maßgeblich Geschmack und Qualität unserer Biere beeinflusst, haben wir uns 1993 entschieden, bei uns in Hochdorf wieder einen Hopfengarten zu errichten.

In unserem brauereieigenen, an der Straße nach Nagold gelegenen, Hopfengarten bauen wir seitdem einen feinen Aromahopfen der Sorte Hallertauer Tradition an.

Gemeinsam mit der Brauerei Müllerbräu aus dem bayerischen Pfaffenhofen sind wir damit die einzige Brauerei in Deutschland, die in wirtschaftlich nutzbarem Umfang einen eigenen Hopfen anbaut.

Der Hopfenanbau erfordert auch heute noch Handarbeit, Liebe zur Natur und Leidenschaft und so ist es für uns nur logisch, dass wir unsere hopfenbetonten Pilsenerspezialitäten ausschließlich mit unserem eigenen Hopfen brauen.

„Feiner Aromahopfen aus dem eigenen Hofengarten“

„Braugerste aus der Nachbarschaft“

Malz, so sagt man, ist der Körper des Bieres und wer überlässt seinen Körper schon gerne dem Zufall? Wir haben uns deshalb entschieden, die Braugerste für unsere Hochdorfer Biere in der unmittelbaren Nachbarschaft in Kooperation mit den beteiligten regionalen Landwirten für uns anbauen zu lassen.

Unsere eigens zu diesem Zweck gegründete RegioKorn-Initiative schafft die Möglichkeit, Braugerste und -weizen zu fairen Bedingungen direkt für unsere Hochdorfer Biere zu beziehen. Das im Gäu geerntete Getreide wird dabei exklusiv für uns durch den Bondorfer Landwirt Björn Bross in seinen Silos eingelagert und bei Bedarf in der Malzfabrik Eckenstein zu Braumalz verarbeitet und an uns zurückgeliefert.

Fair bedeutet dabei für uns, dass unsere Landwirte einen vertraglich festgelegten fairen Gerstenpreis bekommen, unabhängig von den jährlichen Schwankungen des Weltmarktes und somit eine verlässliche Planungsgrundlage haben.

Dass es im Gegenzug zu einem vollständigen Verzicht auf Glyphosat- und Wachstumsreglereinsatz kommt versteht sich von selbst.

„Angebaut von regionalen Landwirten“

Das Gütesiegel für Bier

Seit 2012 ist die Hochdorfer Kronenbrauerei Slow-Brewing zertifiziert. Alle Biere werden nach diesem Verfahren gebraut. Die Aufnahme in diese exklusive Vereinigung unterstreicht die Philosophie unserer Brauerei: Traditionelle, schonende Bierherstellung, bei der das Bier Zeit zum Reifen hat und dem Verbraucher höchsten Genuss garantiert – das ist die anspruchsvolle Idee, die dahinter steht

Objektiv

Alle Kontrollen und Zertifizierungen werden zusätzlich von unabhängigen Experten und Institutionen mit größter Sorgfalt und Transparenz durchgeführt. Die wissenschaftliche Qualitätsprüfung erfolgt in Deutschland zum Beispiel durch die TU München (Wissenschaftszentrum Weihenstephan). Aber auch die Kriterien Kultur und Führung sind klar und eindeutig definiert.

Umfassend

Slow Brewing ist das umfassendste Gütesiegel am internationalen Biermarkt. Es bewertet Bier und Brauerei. Nicht nur der konstant herausragende Geschmack, sondern der gesamte Herstellungsprozess unterliegt einer strengen Kontrolle. Von der Qualität der eingesetzten Rohstoffe, über den Brauprozess und die Produktion, bis zur Unternehmensführung und -kultur nimmt das Slow Brewing Institut alles genau unter die Lupe.

Kompromisslos

Das Slow Brewing Institut überprüft alle Kandidaten in einem harten, unabhängigen Audit mit technisch fundierten Prüfverfahren und sensorisch nach wissenschaftlichen Qualitätsstandards. Und diese Kontrollen werden nicht nur einmal durchgeführt, sondern regelmäßig in jährlichen Intervallen.

„Die Bewahrung unserer Natur ist für uns Anspruch und Verpflichtung“

„Wir gewinnen die gesamte benötigte Wärme aus nachwachsenden Rohstoffen durch die Verwendung von Holzhackschnitzeln aus den umliegenden Wäldern“

Die Bewahrung unserer Natur durch eine auf Nachhaltigkeit bedachte, möglichst ressourcenschonende Produktion unserer Biere ist für uns als regionales Familienunternehmen Anspruch und Verpflichtung gleichermaßen.

Hierzu gehört unsere Rohstoffversorgung aus der Region mit kurzen Transportwegen, die Sicherstellung der Wertschöpfung in unmittelbarer Nachbarschaft ebenso wie die Verwendung von klimafreundlichen Energieträgern.

Seit dem Jahr 2006 gewinnen wir die gesamte für unsere Brauerei benötigte Wärme aus nachwachsenden Rohstoffen durch die Verwendung von Holzhackschnitzeln aus der Bewirtschaftung der umliegenden Wälder. Durch diese Maßnahme werden jedes Jahr ca. 1000 Tonnen (entspricht rund 350.000 Liter Heizöl) klimaschädliche CO2-Emissionen vermieden. Neben der Versorgung unserer Brauerei können wir über unsere Anlage auch noch 75 Einwohner von Hochdorf und den Brauereigasthof Krone mit CO2-neutral erzeugter Heizwärme und Warmwasser versorgen.

Durch den Bezug von Ökostrom aus 100 Prozent regenerativen Energien und die ausschließliche Verwendung von elektrisch betriebenen Hubwagen und Staplern stellen wir darüber hinaus sicher, dass alle Hochdorfer Biere von der Malzannahme bis zur abgefüllten Flasche komplett klimafreundlich und CO2-neutral produziert werden.

Nicht alle CO2-Emissionen sind direkt vermeidbar und so fallen natürlich auch bei uns durch den Transport unserer Produkte mit den firmeneigenen LKWs, sowie natürlich auch in der Herstellung unserer Rohwaren (Braugerste, Malz, Hopfen…) sowie Verbrauchsgüter (Flaschen, Bierkisten, Etiketten…) entsprechende Emissionen an. Die hier entstehenden Emissionen haben wir gemeinsam mit der Nachhaltigkeitsberatung Fokus Zukunft ermittelt und durch die Unterstützung von Nachhaltigkeitsprojekten weltweit ausgeglichen. Die Klimaneutralität unseres Unternehmens ist durch Fokus Zukunft offiziell bestätigt worden.

Durch diesen Ausgleich freuen wir uns, nicht nur als Unternehmen jetzt zu 100 % CO2-neutral arbeiten zu können, sondern auch unsere Produkte sind zu 100 % CO2-neutral.

Kurz gesagt: Wer Hochdorfer trinkt schützt das Klima!

Tonnen CO2-Emissionen werden jährlich vermieden
0
Einwohner von Hochdorf und der Brauereigasthof Krone werden mit CO2-neutral erzeugter Heizwärme und Warmwasser versorgt
0
Prozent klimaneutrales Unternehmen
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Prozent klimaneutrales Produkt
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… nur ein Beispiel von vielen …

Und das alles wird immer wieder ausgezeichnet

Hochdorfer Biere erreichen seit Jahren hohe Auszeichnungen und Bestnoten, darunter sind auch regelmäßig die Goldmedaillen aus der DLG-Prüfung.

Die höchste Auszeichnung der deutschen Ernährungswirtschaft – der Bundesehrenpreis – wurde der Brauerei zum wiederholten Mal verliehen, die Hochdorfer Kronenbrauerei zählt damit zu den besten Brauereien in Baden-Württemberg.

Die regelmäßige Zertifizierung nach dem „International Featured Standard – Global Markets Food“ belegt die Qualität der innerbetrieblichen Abläufe.

2024 von der DLG ausgezeichnete Biere der Hochdorfer Kronenbrauerei:

Hochdorfer PilsKrone / Hochdorfer FreiBier / Hochdorfer Hefe Hell / Hochdorfer Sportweizen / Hochdorfer Gold / Hochdorfer Helles / Käthchen Bier / Hochdorfer Kellergold / Hochdorfer Weihnachtsbier

Auf dem Deutschen Brauertag 2025 in Berlin verlieh der Präsident des Deutschen Brauer‑Bundes, Christian Weber, den renommierten DLG‑Bundesehrenpreis in Silber an die Hochdorfer Kronenbrauerei Otto Haizmann aus Nagold‑Hochdorf.

🎖 Der DLG‑Bundesehrenpreis ist die höchste Qualitätsehrung der deutschen Ernährungswirtschaft und wird jährlich an nur wenige herausragende Brauereien vergeben.
 
Christian Weber würdigte die ausgezeichnete Qualität und Vielfalt deutscher Biere sowie die Leistungsfähigkeit der prämierten Betriebe. Er betonte, dass die Auszeichnungen die Innovationskraft, Tradition und das internationale Renommee der deutschen Brauwirtschaft widerspiegeln.